Immer wieder wollte ich etwas darüber schreiben, wie es sich anfühlt zu wissen, dass man schwanger ist. Über die Ängste, die einen so plagen, über die Wehwehchen und die großartigen Momente. Aber irgendwie passte es nicht, war es dann doch zu persönlich. Tja. Die Monate des Bibberns sind vorbei und man sieht mir ziemlich deutlich an, dass ich schwanger bin. Fremde Leute streicheln mir über den Bauch, als sei ich ein glückbringender goldener Buddha und da wird es doch wohl Zeit, auch hier mal ein paar Zeilen über das zu schreiben, was mich wirklich beschäftigt: unser Kind.
Heute hatten wir den großen Ultraschalltermin, die Ausschlußmißbildungensonographie mit Dopplermessung sowie fetaler Echokardiographie. Und ich sitze hier wieder mit einem breiten Grinsen und kann meine Gefühle nicht in Worte fassen. Das Herz schlägt mit 146 Schlägen pro Minute, das Gehirn ist in beiden Hälften gut durchblutet, das Zwerchfell ausgebildet, der Magen gefüllt mit Fruchtwasser, die Nieren da, alle Glieder dran und mit einer Größe von 22 cm und einem Gewicht von 545 Gramm ist alles in bester Ordnung für die 23. Schwangerschaftswoche. Ich selbst habe übrigens während der bisherigen Schwangerschaft abgenommen, was nicht zuletzt an den harten ersten vier Monaten lag, in denen ich ein paar Kilos abgenommen habe. Danke Schwangerschaftsübelkeit! Auch wenn man das meinem Bauch nicht ansieht...

Ein Mädchen ist es, dass mir auf der Blase herumhüpft und mich immer wieder tritt und boxt. Ein zickiges Mädchen, dass uns jetzt schon den Rücken zudreht, nur weil sie gerade nicht bei ihrem Mittagsschläfchen gestört werden will. Die Hand unter dem Köpfchen versteckt lag unser Würmchen mit dem Po nach oben und wollte sich gar nicht fotografieren lassen. Leider. Aber in sieben oder acht Wochen haben wir den nächsten großen Ultraschalltermin und vielleicht auch einen besseren Tag der jungen Dame.
Hannah, ich freu mich auf Dich!
20:27 Uhr
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Dies und Das
Genug geschwärmt - das Wetter meinte es ja gestern auch gut mit Geburtstagskindern und so ging es mit der Familie im Schlepptau nach Düsseldorf zum Altstadt-Bummel. Dort waren natürlich wieder Millionen von Menschen unterwegs, kein Wunder bei 27°C und Altstadtherbst mit Büchermeile.
Aber meine Eltern waren vor 38 Jahren das letzte Mal in Düsseldorf und so wurde der Tag sinnvoll genutzt, um Erinnerungen aufzufrischen.
Meine Schwester, erprobt in der Diskussion um sogenanntes Krefelder (Bier & Cola), wollte sich im Uerigen dann auch nur eine Cola bestellen ("Auf die Krefelder Diskussion habe ich heute keine Lust") und wir grinsten uns einen, denn wie das ausgehen würde war uns klar. Meiner Schwester aber nicht... Naja, zum Schluß hatte sie ein Wasser vor sich stehen.
Eine anschließende Tour durch den Medienhafen durfte natürlich auch nicht fehlen und rundete den Düsseldorfbesuch schön ab.
Ein schöner Geburtstagstag, der seinen Ausklang auf der heimischen Terrasse fand, bei griechischem Huhn und zig Anrufen auf das schnurlose Telefon, dessen Kauf sich wirklich bezahlt machte, denn alle halbe Stunde nach oben zu rennen, weil einer gratulieren will, macht absolut keinen Spaß - und schon gar nicht in meinem Alter... *g*
17:20 Uhr
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Dies und Das

Auf dem Rückweg fuhren wir der Sonne und Oberhausen entgegen und konnten auch eine ganze Weile noch das schöne Wetter bei offenem Verdeck genießen. So ein Cabrio ist was Schönes...
Am 13.09.2002 habe ich meinen Corsa bekommen, das Wochenende 14./15.09.2002 war das große Umzugswochenende, seit dem 16.09.2002 pendel ich zur Arbeit, am 19.09.2002 habe ich mich offiziell in Ratingen angemeldet. Und seit genau 2 Monaten bin ich verheiratet.
Kinder, wie die Zeit vergeht...*g*
12:25 Uhr
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Dies und Das
Lust hab ich zwar keine, aber drücken werde ich mich auch nicht wirklich können, denn heute steht noch Kuchenbacken, Geschenk einpacken für ein weiteres Geburtstagskind und Schreibtisch aufräumen auf dem Programm.
Zumindest habe ich das Wahrnehmungsprogramm für die erste Klasse schon fertig, also wieder ein Punkt zum Abhaken.
12:12 Uhr | kommentieren | Dies und Das
19:47 Uhr | kommentieren | Dies und Das
Für die Crepes gibt man einfach 250g Mehl, eine Prise Salz, ein Päckchen Vanillezucker, 4 Eier, einen halben Liter Milch und 50g flüssige Butter (ich liebe unsere Mikrowelle!) in eine Rührschüssel und mixt alles schön durch. Am Besten läßt man den Teig noch ein bißchen stehen und macht sich in der Zeit an die Zubereitung der
Sauce:
dafür muss man sich erstmal unbehandelte Orangen besorgen, deren Schale man mit 10 - 12 Stücken Würfelzucker abreibt. Die Würfelzucker werden dabei gelb und riechen lecker nach Orange, während sich die Küche zusehends in eine weiße Zuckerkörnerwüste verwandelt. Dann schmilzt man rund 100g Butter in einer Pfanne und legt die Orangenzuckerwürfel hinein. Wenn sich ein heller Karamell bildet löscht man das Ganze mit dem Saft von einigen Orangen (ca. 250ml) ab und gibt ca. 100ml Grand Marnier dazu. Das leckere Gemisch läßt man nun in der Pfanne runterreduzieren und zu einem sämigen Sößchen einkochen. Anschließend stellt man es auf kleine Stufe und macht sich daran, die Crepes in einer zweiten Pfanne hauchdünn auszubacken.
Die fertigen Crepes faltet man zu einem Dreieck und legt immer drei oder vier Stück in die Orangensauce, übergießt sie mit der Sauce und läßt sie kurz darin aufkochen, dann ab auf den Teller!
Klassisch wäre jetzt, den Rest der Sauce mit 100ml Cognac zu vermischen und diese Sauce dann über dei Crepes zu geben und anzuzünden, aber da unsere Küche schon arg unter dem Zuckersandsturm leiden musste, wollte ich nicht noch Gefahr laufen, sie auch noch abzufackeln...
Guten Hunger!
18:42 Uhr
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