Sonntag 12.10.2003
Zwei schräge Träume hintereinander:

Traum 1:
Wir sind in einem Hotel in Hamburg, genauer gesagt im Speisesaals eines Hotels ohne Fenster. Die schwarzhaarige Bedienung stellt mir zwei Kannen Kaffee hin, vergißt aber, mir eine Tasse zu geben. Als ich sie freundlich darauf anspreche, raunzt sie mich an, ich soll mir doch selbst eine Tasse vom Tablett nehmen. Holger unterhält sich in der Zeit mit zwei Leuten, die neben uns an einer Wand lehnen und Rollerblades anziehen, um dann im Speisesaal Boule und Boccia zu spielen. "Oh, Sie können beides spielen?"

Gleichzeitig versucht in einem Hotelzimmer eine schwarzhaarige Frau eine blonde Frau, die die Rolle der Cleopatra in einem Film spielt, zu ermorden. Sie hat die Schauspielerin in die noch leere Badewanne geworfen und hält ihr nun den Duschschlauch in den Mund. Die Blonde wehrt sich mit aller Kraft und spuckt immer wieder Wasserfontainen aus. Irgendwie kommt sie aus der Badewanne und erbricht sich in ein Waschbecken, wobei ihr die Schwarzhaarige besorgt den Kopf hält. Der Kampf geht weiter.

Mittlerweile stehe ich auf dem Deck des Hotels, das ein Schiff ist und sich auf See befindet. Ich wundere mich darüber und gucke aufs Meer hinaus während ich eine Szene beobachte, die meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Schwarzhaarige (Aussehen: Haare alle gleich lang auf Ohrlänge zum Bob geschnitten, sehr blaß, in schwarze Ledersachen gekleidet) steht mit einer Brünetten an der Reling. Die Brünette bedankt sich dafür, dass die Schwarzhaarige ihrem Mann einen Chip in den Nacken transplantiert hat, so dass er fast unsterblich ist und außerdem an einer Geheimmission teilnehmen darf. Während sie das sagt, sehe ich ein Raumschiff in den Himmel steigen. Die Schwarzhaarige fällt schlaff wie eine Puppe von oben auf das Deck, obwohl sie immer noch vor mir steht. Ich erkenne, dass ihre Doppelgängerin auf dem Boden liegt. Die Schwarzhaarige geht hin, hebt die reglose Person auf und knallt sie mit dem Nacken gegen eine scharfe Kante und wirft sie anschließend über Bord. "Man kann mich nur töten, wenn man meinen Chip im Nacken zerstört" erklärt sie der Brünetten. "Und das ist bei ihrem Mann jetzt genauso. Doch er kann sich nicht so wie ich verdoppeln" erzählt sie weiter. Im selben Augenblick schubst sie die Brünette hinter einen Kamin und beißt ihr ein Stück aus dem Nacken heraus, um auch ihr einen Chip einzupflanzen. Mir fällt auf, dass alle Schwarzhaarigen auf dem Schiff Clones dieser einen Frau sind.

Traum 2:
Ich befinde mich in einem Altersheim, um meiner Oma ein Geschenk zu bringen. Es ist eine Teepackung, in der sich Batterien und CDs befinden. Vor einem Aufzug stehen Frauen, die anscheinend nicht wissen, wie man einen Lift benutzt und ich bin sehr genervt, weil ich doch dringend zu meiner Oma muss. Ich helfe also den Frauen in den Aufzug, muss aber selbst unten warten. Meine Oma freut sich sehr über das Geschenk und weiß im Gegensatz zu mir auch etwas damit anzufangen.

Gleichzeitig kämpfen winzige Aliens mit nach vorne langgezogenen Köpfen einen Krieg aus. Die No Angels opfern sich, und werden in einer Kuchenform mit Kuchenteig eingegossen. Sie sind stolz, sich für die gute Sache opfern zu dürfen. Die Aliens laufen mit winzigen Eimerchen voll Benzin kreisförmig um den No Angels-gefüllten Kuchen, schütten das Benzin aus und zünden es an. Ich versuche den Boss der Aliens zu finden, indem ich dem Alien-Sekretär, der durch die Menge wuselt und mit spitzer Stimme seinen Chef ruft, verfolge.

Hat das nun mit dem Vollmond zu tun oder brauche ich doch dringend mal einen Therapeuten?
10:40 Uhr | 2 Kommentare | Dies und Das


1. Von Ute (12.10.2003 13:45 Uhr)

Öhm... Ihr könnt nachher auch einfach durchfahren bis zur Landesklinik Aplerbeck. Liegt direkt an der B1!
:-P *g*
2. Von tanja (12.10.2003 22:16 Uhr)

Schade, dass ich diesen Kommentar erst jetzt gelesen habe! Naja, kannst von Glück reden, denn sonst hätte ich Dir bestimmt in einem Anfall von Wahnsinn ins Knie gebissen! *diabolischgrins*
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