Dienstag 24.11.2015
Wir haben in der letzten Woche unsere Küche renoviert. Puh, was für eine Arbeit, aber es hat sich gelohnt! Leider hieß es schon zwei Wochen vorher: Ausmisten.

Dann ging es am Freitag (also am Freitag, den 13.) los mit Tapeten, Fliesen und die passender Kleber kaufen und am Samstag das alte Sofa umtauschen. Das klappte aber leider nicht, also wurde es am Montag zum Sozialdienst gebracht und erfreut nun hoffentlich schon einen neuen Besitzer.

Tag 1 - Sonntag

Alle Decken- und Fußleisten abmachen, Vorhänge und Rollos runter, Tapete einweichen und abkratzen. Am Kaminzug ist das besonders doof, da da das Eingeweichte im Nullkommanix wieder trocken ist. Aber wer renoviert schon im Sommer?!

Tag 2 - Montag

Restliche Tapete im Kinderzimmerflur abmachen, die Wände spachteln und abschleifen, die Wand am Backofen fliesen. Endlich keine unschönen Spritzer mehr auf der Tapete, wenn man den Backofen aufmacht!

Tag 3 - Dienstag

Nach all den Vorarbeiten kann es nun losgehen mit dem Tapezieren! Am Abend hat die Küche fast überall Tapete, wir waren erneut bei Ikea, haben die alten Küchenstühle gegen neue getauscht und als Ersatz für das Sofa zwei Bänke und eine Matratzenauflage gekauft. Dazu gab es dann auch noch einen Schreibtisch für die Nähecke. Bänke und Stühle haben wir dann auch noch direkt aufgebaut.

Tag 4 - Mittwoch

Nun hat auch der Kinderzimmerflur neue Tapeten und die große Sitzbank ist aus den zwei Bänken zusammengeschoben, allerdings passt das Polster nicht. *sigh* Dass es zu lang sein wird, wussten wir, aber dass die zwei Polster (zusammen 140x200) in 80x200 und 60x200 aufgeteilt sind, war mir nicht klar, ich war von zweimal 70x200 ausgegangen. Die neue Bank ist 70x180, also ist ein Polster zu breit, das andere zu schmal. Egal, das frickeln wir uns schon irgendwie zusammen!

Tag 5 - Donnerstag

Das Bild sagt es eigentlich alles: Alle Abschluß- und Fußleisten sind wieder dran, ebenso die Rollos, Gardinen und die Heizungsverkleidung. Der Schreibtisch ist aufgebaut und steht in der Nähecke. Leider kann man den Schrank, der vorher dort stand doch nicht so einfach an die Wand schrauben, wie ich mir das vorgestellt habe. Ursprünglich wollte ich den Schrank über meine Büroecke hängen, aber so kam dann doch wieder der alte Hängeschrank über den Sekretär. Allerdings mit zwei Türen mehr, damit das Ganze etwas ruhiger wirkt. Am Abend musste dann noch eine Lösung für die Nähecke gefunden werden, aber erstmal stand noch eine Aufführung an der Schule der Großen an.

Tag 6 - Freitag

Okay, das Drama wegen des Schranks in der Nähecke ist vergessen, der Mann hat eine Idee: Es wird eine Kombination aus Metod und Östhamra mit der Spontan Magnetwand geben. Statt Birke mit Milchglas (wie auf der anderen Küchenseite) gibt es also nun eine perfekte weiße Ecke. Ob das nun meine Blogeinträge beeinflusst, weiß ich noch nicht! *ggg* Damit ich etwas mehr Stauraum habe, kamen noch Samla Boxen unter die Bank.

Tag 7 - Samstag

Es wurde wieder fleißig eingeräumt. Leider ist der neue Schrank nicht 40cm tief, sondern nur 37cm. Das macht das Einräumen zu einer logistischen Meisterleistung, denn der Großteil der Kisten und Kästen passt nun nicht mehr in den Schrank. Leider ist auch kein Platz mehr für den Garnrollenhalter, den ich doch extra noch weiß angesprüht hatte... Den Großteil des Tages verbringen der Mann und ich allerdings nicht in der Küche, sondern damit, in Erinnerungen zu schwelgen. Der Hashtag #drivingdownmemorylane passt wie Arsch auf Eimer, aber das schrieb ich ja schon.

Tag 8 - Sonntag

Jetzt ist der Feinschliff dran: Die Matratzen zurecht schneiden und Bezüge nähen (die Nähecke ist also schon in Betrieb, mein Kopf für solche Sachen allerdings nicht und so komme ich am Ende mit dem gekauften Stoff nur knapp hin, da ich zweimal neu anfangen musste...), alle Bilder aufhängen und Bilderleisten im Kinderzimmerflur anbringen. Ursprünglich sollten diese Bilderleisten an die Kaminwand, aber nun hängt da der Central Park, der schon seit bestimmt 10 Jahren hinter dem alten Nähschrank einstaubte. Unter der Bank ist Platz für Altglas und -papier, dazu noch Stauraum für Nähzeugs und an die Katzen habe ich auch gedacht, sie haben da unten nun eine Kuschelecke.

Die nächste große Sache ist nun, die übrig gebliebenen Sachen zu verstauen - es ist nicht viel, aber dafür müssen erstmal andere Stellen entrümpelt werden. Aber der Winter ist ja laaang!
19:33 Uhr | 2 Kommentare | Kreatives Chaos


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