Mittwoch 29.02.2012
Also wenn jetzt gerade hier jemand Fotos machen würde, kämen die ganz bestimmt nicht in irgendein Hochglanzmagazin.

Es sei denn, es gibt sowas für Messiehaushalte.

Ich habe noch eine Menge zu tun, damit hier morgen acht Kinder einen Minnie Mouse Geburtstag feiern können.

Dass die blöde Gelatine für die Erdbeertorte ausgeflockt ist und die Plätzchenausstecher nicht mehr rechtzeitig gekommen sind, macht es nicht gerade entspannter.

Aber so ist das nun mal in einem echten Haushalt: Da werden Mann und Kinder pünktlich vor der Party krank, der Kuchen wird nüscht und am Heißkleber, mit dem man die Deko zusammendengelt, verbrennt man sich die Finger so sehr, dass man zwei Stunden ausfällt, um die pochenden Finger in Salzwasser zu tauchen.

Und trotzdem bin ich guter Dinge, dass sich das Chaos lichtet. Denn es gibt ihn immer, diesen einen Moment, in dem das scheinbar unbezwingbare Durcheinander seine innere Logik offenbart und dann ein Handgriff den nächsten ergibt und pünktlich, 10 Sekunden bevor die ersten Gäste klingeln, alles im Lot ist. Hach, das war ja schon fast poetisch. ;-)

Nur muss man bis dahin aufpassen, nicht zu einem heulenden Häufchen Elend zu werden, dass nie wieder Mottopartys feiern will. Aber wozu hat man ein Blog? Einen Eintrag über das Ganze zu schreiben, ist eine gute Möglichkeit, mal kurz Pause zu machen und dem Chaos den Rücken zu zuwenden.

Fotos gibt es dann am Freitag oder so. Natürlich nur die ohne Chaos!
17:51 Uhr | 3 Kommentare | Dies und Das


Sonntag 26.02.2012
Es gibt so Momente im Leben mit Kindern, die möchte man nicht erleben.

Zum Beispiel wenn aus dem Kinderzimmer ein markerschütternder, extrem panischer Schrei kommt.

Wenn der Mann dann ebenfalls mit einem deutlichen Ausdruck von "Verdammt, beeil Dich!" nach einem ruft, wird das Gefühl im Bauch auch nicht besser.

Auf dem Boden lag (mit einigen zertrümmerten Teilen drumrum) das Puppenhaus. Es ist recht schwer und das Kopfkino malte in den blutrotesten Farben. Doch dann sah ich Lena ganz ohne Blutlache oder Loch im Kopf.

Denn das Puppenhaus war im hohen Bogen über sie geflogen, als die Kommode umkippte.

Lena kniete vor der halb umgekippten Kommode auf dem Boden, hielt sich mit jeder Hand eine Schublade aus dem Gesicht und schrie wie am Spieß, während wir die Kommode wieder Richtung Wand wuchteten.

Später stellte sich raus, dass sie versucht hatte, ohne den Boden zu berühren, durchs Zimmer zu kommen und dabei die unterste Schublade rausgezogen und dort hineingeklettert war. Naja, eigentlich hatte sie sogar nur ein Bein darin, denn, wie sie betonte, war das andere noch auf dem Teppich, der auch nicht zum Boden zählt bei diesem Spiel.

Dass Regale an die Wand gedübelt werden, ist in Haushalten mit Kindern ja ein normaler Akt der Sicherheit. Dass aber auch bisher nie kippelnde und allein schon durch ihr Gewicht recht sicher stehende Kommoden zu so dermaßen gefährlichen Situationen führen können, ist mir neu.

Und daher schreibe ich das hier! Zieht bitte in Euren Wohnungen einmal die untere Schublade aus Kommoden, die nicht an der Wand befestigt sind und tretet mit leichtem Gewicht in die Schublade. Leicht heißt hier mit etwa 10 bis 15kg Belastung, mehr kann das bei Lena nicht gewesen sein, wenn sie mit dem anderen Bein noch sicher auf dem Teppich stand.

Falls die Kommode da ins Wanken kommt, sichert sie bitte an der Wand!

Ich bin einfach nur heilfroh, dass Lena recht kräftig ist und die Kommode halten konnte bis wir nach wenigen Sekunden bei ihr waren und nicht unter ihr begraben wurde.

Wir kamen alle noch einmal mit dem Schrecken davon und ziehen die Konsequenzen in Form von neuen Dübeln in der Wand. Und bitte, bitte guckt bei Euch einmal nach, dass wirklich alles standsicher ist und es nicht zu ernsthaften Verletzungen kommt!
20:22 Uhr | 8 Kommentare | Dies und Das


Samstag 25.02.2012
So ein Abend (und vor allem ein Morgen!) ohne Kinder lässt ganz gut die Akkus aufladen. Vor allem, wenn es in mehr als acht Jahren gerade mal die zweite Nacht ohne ein Kind im Haus war.

Und weil "Akku aufladen" gerade ein wichtiges Thema ist, habe ich schweren Herzens meinen Stand für die Kindersachenbörse nächste Woche abgemeldet. Ich schaff das einfach nicht.

Manchmal muss man auch mal Nein sagen. Ist wohl so.
20:16 Uhr | 1 Kommentar | Dies und Das


Mittwoch 22.02.2012
Ich hab mir nun endlich mal ein neues Handytäschchen genäht. Und zwar ein echtes, kleines Luxusding! ;-)

Es ist aus weichem Leder und hat sogar eine Lift-Funktion: Wenn man an der Verschlusslasche zieht, kommt das Handy aus der Hülle ein Stückchen heraus.

Da aber auf der Lederrückseite das Handy nicht richtig flutschen wollte, habe ich es innen mit Baumwolle gefüttert, was bei einer ansonsten offenkantigen Verarbeitung etwas frickelig ist. Das werde ich beim nächsten Mal etwas anders lösen.

Aber nach einer Woche intensiven Tragens, bin ich immer noch hellauf begeistert. Die Anleitung für so ein Täschchen gibt es übrigens hier. Kostenlos. Danke, Internet!
19:44 Uhr | 6 Kommentare | Dies und Das


Montag 20.02.2012
Helau! Alaaf! Rumskedi!

So, hätten wir das auch hinter uns. ;-)

Aber es hat mal wieder Spaß gemacht, da wir in einer Truppe von Freunden standen, von den Wagen gutes Süßzeugs geworfen wurde und die Kinder in erster Reihe ohne Gerangel sammeln konnten (und auch ein bißchen Alkohol im Spiel war).

Nachher gibt es noch ein paar Quarkbällchen und dann können wir das Thema Karneval auch abhaken. Puh.
14:29 Uhr | kommentieren | Dies und Das


Sonntag 19.02.2012
Kamellesammelbeutel! Passend zu den morgigen Kostümen!

Schnitt: RatzFatz Tasche
Stoffe & Webband: Fundus

Die Tasche ist etwas abgewandelt, also in unterschiedlichen Größen und mit nur einem Träger, damit man sie locker umhängen und Kamelle reinstopfen kann.

Merke: Filzband kann man nicht bügeln. Ich geh jetzt mal das Bügeleisen reinigen. Und hoffe, dass Hannah die roten Flecke neben den Federn als Teil des Kostüms akzeptiert. ;-)
20:52 Uhr | 1 Kommentar | Dies und Das


Ich hab sowas von keine Lust auf Karneval. Aber da es morgen ja wohl trocken bleiben wird, kommen wir nicht daran vorbei, uns am Zug zu positionieren und aus tiefster Kehle "Helau!" zu rufen.

Also habe ich gerade mein Wiesenkostüm aus dem Keller geholt, die Mädels gehen als Indianer und Prinzessin (beides dem Umstand geschuldet, dass die Kostüme über Hosen und Jacken passen müssen) und Holger wird richtig in die Vollen gehen und seine rote Clownsnase aufsetzen! Ja, wir sind eine richtig jecke Familie. ;-)

Und da ich jedes Mal die echt ollen Baumwollbeutel zum Kamellesammeln mitgenommen habe, werde ich jetzt schnell noch für die Kinder neue Beutel nähen.

Das ist mein einziges Zugeständnis an Karneval. Und auch nur, weil wir die Beutel auch anderweitig noch verwenden können.

Sagte ich schon, dass ich keine Lust auf Karneval habe?
17:32 Uhr | 2 Kommentare | Dies und Das


Samstag 18.02.2012
Lang, lang ist es her, dass wir Eislaufen waren.

Dieses Mal fuhr Hannah ihre Runden natürlich ganz alleine, nahm hin und wieder Lena an die Hand und übte sich in Drehungen, Kreisen und dem Bremsen.

Lena machte die erste Runde mit meiner Hilfe und war danach nur noch mit einem Tor als Laufhilfe alleine unterwegs. Sie motivierte sogar einen gleichaltrigen Jungen, sodass die beiden mit ihren Toren nebeneinander her fuhren. Zu süß!

Nach knapp zwei Stunden waren wir gut durchgefroren, aber es steht fest, dass wir das nun etwas schneller wiederholen werden...
17:02 Uhr | kommentieren | Dies und Das


Freitag 17.02.2012
In den letzten Tagen gingen die Temperaturen schlagartig von trockenen -12°C auf feuchte 8°C, was einfach zu heftig war und Pseudokrupp, Kreislaufprobleme und eine beginnende Blasenentzündung (Dank Birkenprött & Unmengen Tee recht schnell im Griff) mit sich brachte. Gar nicht schön.

Umso schöner, dass es nun wieder bergauf geht und wir ein Geschenk aus Hannahs Geburtstagsfundus ausprobieren konnten:

Den Blechdosenroboterkäfer!

Erst mussten Minischräubchen mit Minimütterchen zusammengeschraubt werden, danach kamen feine Beinchen an das Gebilde und fragile Drähte wurden an einen Schwungmotor angeschlossen.

Aber dann ging der Spaß erst richtig los, denn eine wie ein Elektrorasierer klingende, sich in Kreisen über den Boden bewegende Getränkedose sieht man auch nicht alle Tage. Einfach klasse!
19:53 Uhr | 2 Kommentare | Dies und Das


Dienstag 14.02.2012
Ich kann heute endlich mal wieder am creadienstag teilnehmen und zwar mit einem Projekt, das ich nicht mehr lange vor mir herschieben durfte:

Na, erraten? Richtig: Das wird die Deko für Lenas Geburtstag! Ich habe nahezu jeden Polka Dot einzeln ausgeschnitten.

Irgendwie fällt mir zum Thema Minnie Mouse nicht so viel in den Schoß wie zu Hannahs Weltraumparty. Aber es wird, es wird!
19:18 Uhr | 3 Kommentare | Dies und Das


Ich wünsche Euch allen einen schönen Valentinstag!

Das Engelchen ist von Allsorts und hat die Mädels heute morgen wirklich erfreut.
08:28 Uhr | 1 Kommentar | Dies und Das


Sonntag 12.02.2012
12 von 12 im Februar

12 Bilder vom 12. des Monats. So war unser Tag:

Weitere Tageseinblicke gibt es wie immer bei Caro.
19:09 Uhr | 4 Kommentare | Dies und Das


Donnerstag 09.02.2012
Arbeiten, die man macht und keiner merkt es:

Unterm Bett staubsaugen, Heizkörper hinter Verkleidungen saubermachen, das oberste Regal abstauben...

tbc
20:08 Uhr | 6 Kommentare | Dies und Das


Mittwoch 08.02.2012
Lena ist stolz wie Oskar, hatte sie doch heute ihre erste Schwimmstunde für das Seepferdchen. Das hat sie den ganzen Tag über auch jedem erzählt, der es hören wollte - oder auch nicht. ;-)

Hannah war heute ebenfalls in ihrem Schwimm-Club und so haben sich beide kurz vorm Einschlafen noch von ihren Schwimmerlebnissen erzählt: Die eine sprang mal wieder vom Dreier, die andere durfte ohne Schwimmflügel ins Becken, in dem sie gar nicht stehen konnte!

Zu süß. Aber seltsamerweise hat man heute gar nicht so viel Gequatsche gehört wie an anderen Abenden. Da war die Kleine wohl doch kaputter, als sie zugeben wollte. ;-)
21:07 Uhr | kommentieren | Dies und Das


Montag 06.02.2012
Nachdem wir unsere Spanischsachen im letzten Semester in einem schnöden Einkaufsbeutel durch die Gegend getragen haben, musste vor Beginn des neuen Kurses ganz dringend eine schöne Tasche her.

Und was lag da näher, als den Calaveras Stoff in eine Gretelies zu verwandeln?

Ich bin zufrieden! Sowohl mit dem Stoff, als auch dem Schnitt und erst recht mit dem Ergebnis. Meine erste genähte Tasche seit Ewigkeiten. Das wurd aber nun auch wirklich Zeit, ab 19 Uhr dürfen wir nämlich wieder die Schulbank drücken!
17:48 Uhr | 8 Kommentare | Dies und Das


Sonntag 05.02.2012
Ich bin wirklich kein Wintermensch und das Geräusch von knirschendem Schnee unter den Füßen macht mir Gänsehaut, aber heute war es draußen einfach nur wunderschön. Vielleicht gerade deswegen, weil kein Schnee lag!

Außerdem macht die tief stehende Sonne meinen Traum wahr: Unendlich lange Beine! ;-)

Die Kinder sprangen durch die Gegend, bis die Backen rot glühten, während wir Großen uns aneinanderkuschelten.

Also ich brauche keinen Schnee für einen schönen Wintertag...
20:02 Uhr | 2 Kommentare | Dies und Das


Donnerstag 02.02.2012
Bei diesen Temperaturen (heute morgen an der geschützten Hauswand -9,2°C) müsste man eigentlich dicke Pudelmützen tragen, aber unsere Kiddies lieben ihre Beanies. Und tragen sie die ganze Mützensaison durch.

Da die Beanies aber eigentlich nur aus dünnem Jersey genäht werden, hab ich heute gefütterte Teddyvarianten genäht.

Dafür werden einfach zwei Mützenteile zugeschitten: Eine Innenmütze aus Teddyfell, die links auf links in die Außenmütze aus Jersey gesteckt wird (zur Sicherheit einmal mit der Ovi drumrum nähen). Danach das Bündchen wie gewohnt ansetzen. Fertig.

Ich dachte erst, dass der doch recht feste Teddystoff die Mütze steif wirken lassen würde, aber ich finde, der Beaniecharakter geht gar nicht verloren.
14:15 Uhr | kommentieren | Dies und Das


Mittwoch 01.02.2012
Nun bin ich endlich soweit und kann Euch den Geburtstagsbericht zur Weltraum Party vorstellen!

Am Donnerstag wurde Hannah 8 Jahre alt. Und wie das zu Geburtstagen bei uns üblich ist, war der Tisch gedeckt und mit den Geschenken und Luftballons feierlich geschmückt.

Das Geburtstagsshirt (*winke* an Doreen) lag bereit und nachdem alle Kerzen ausgepustet waren, durfte Hannah die Geschenke auspacken. Wer genau hinschaut, sieht, wie ich das Problem des fehlenden Geburtstagszugtieres gelöst habe! ;-)

Ebenfalls von Lena heiß begehrt, war der Blechdosenroboterkäfer, aber auch diverse Puzzelbälle (Globus & alle Planeten unseres Sonnensystems) kamen gut an.

Zur Schule nahm Hannah - passend zum Thema der Party - die bereits vorgestellten Alien-Muffins mit.

Den Rest des Tages verbrachten wir ganz gemütlich mit weiteren Vorbereitungen, denn damit die längste Freundin, die nun in Wuppertal wohnt, mitfeiern kann, haben wir die Party auf Freitag verschoben.

Als Tischdecke diente dieses Mal ein großes Stück blauer Stoff mit goldenen Sternen und auch sonst wurde viel mit blauem und silbergrauem Stoff verhängt. Papiersternchen aufpappen, fertig! Da die Party ja unter dem Motto "Flug mit Hannah 8" stand, habe ich aus einer Abdeckfolie für PKW-Frontscheiben eine spacige Atmosphäre übers Küchensofa gezaubert.

Auf einer Arbeitsfläche der Küche stand der Globus und am Fenster flogen selbstgebastelte Raketen am Mond vorbei, auf dem ein Alien stand. Die Küchenschränke wurden ebenfalls mit Raumfahrer, Aliens, Raketen und Sternen verziert und über der Theke flog sogar ein echtes Ufo (aus einer silbernen Schüssel und reichlich Alufolie).

Auf dem Tisch warteten Milky Way (so offensichtlich!) und diese brausegefüllten Ufos auf die Kinder. Dazu lag für jedes Kind ein Leucht-Alien bereit und auf dem Teller gab es Brausestangen und die obligatorischen selbst gebastelten Serviertenringe - dieses Mal im NASA Design. Als besonderes Gimmick gab es schlichte Flaschen mit Drehverschluss, Nasa Logo und Namen beschriftet, die immer wieder nachgefüllt wurden und am Ende auch mitgenommen werden durften.

Sehr beliebt im Laufe der Feier war auch der Alien, der eigentlich nur als Deko dienen sollte, aber von den Kindern als Boxsack benutzt wurde. Er ist ganz einfach herzustellen: Ein grauer Kleidersack wird mit kleinen Kissen gefüllt und augehängt. Obendrauf einen silbernen Luftballon mit Mandelaugen und wer mag, malt noch Alienhände auf den Kleidersack.

Über dem Tisch - und darauf bin ich besonders stolz - schwebten Planeten aus Styroporkugeln gebastelt. Ich kann ja überhaupt nicht zeichnen, aber jeder, der auf dieses Detail geachtet hat, hat die Erde erkannt! ;-)

Die Gäste kamen pünktlich und der Einladung entsprechend auch verkleidet. Unglaublich, wie viel Mühe sich die Kinder (und Eltern) gemacht haben: Da wurden Rettungsdecken zu kleidsamen Umhängen, Feuerwehr- und Fahrradhelme zu Teilen von Raumanzügen und meterweise Alufolie und Kartons machten sich als Roboterköpfe ebenso gut wie als Roboterrock! Es kamen Aliens mit vier Augen und vielen silberumwickelten Zöpfen, Saturn und Sterne wurden kunstvoll ins Gesicht gemalt und sogar Details wie grünen Nagellack konnte man entdecken!

Hannah kam als Raumfahrer mit echtem Raketenrucksack zur Party und für Lena stand schon früh fest, dass sie ein freundliches, grünes Alien sein will. Ich selbst war "Flight Commander Arendt" mit pornösem Magnum-Gedenkbart. Was tut man nicht alles? ;-)

Aber nun ging die Party richtig los! Zu aller erst wurde sich natürlich über den Kuchen hergemacht.

Statt schnöder Kerzen (oder extra gekauften Partykerzen in Ufo-, Alien- und Raumfahrerform, die ich total vergessen habe...), gab es acht Wunderkerzen auf die Torte!

Die Kinder waren hin und weg vom Minifeuerspektakel und danach ging natürlich der Kampf um die besten Kuchenstücke los: Mit Silberperlen oder lieber doch den Antrieb? Kein Problem, jeder bekam, was er wollte!

Nach dem Kuchenfuttern gab es auf Hannahs Wunsch Flaschendrehen für das Geschenkeauspacken. Wir hatten erstmals ein Körbchen beim Spielzeugladen, aber Gott sei Dank hatten einige der Kinder auch selber Idee und so wurde Hannah von vielen Geschenken doch noch überrascht!

Nachdem die Geschenke ausgepackt waren, erklärte ich den Kindern den weiteren Ablauf, schließlich sind sie zu einer Astronautenprüfung angetreten! Jede gelöste Aufgabe wird mit einem Stempel auf einer Karte vermerkt und wer am Ende 5 Stempel hat, bekommt als Belohnung seine eigene Rakete!

Die erste Übung war dann auch direkt der Vulkaniergruß, den der Kochroboter H.O.L.G.E.R.1000 uns auf dem Holodeck vorführte und mit den Kindern übte. Gar nicht so einfach - und schon gar nicht, wenn man dann im Wechsel nur Ring- und Mittelfinger zusammenhält und dann wieder kleiner Finger & Ringfinger und Zeige- & Mittelfinger!

Nun stand eine Gruppenübung an: Während in Schutzbekleidung (Feuerwehrhandschuhe & Schutzbrille) aus Lego ein Haus gebaut wird (Wände und Dach), simulieren die anderen Kinder durch das Würfeln im Kreis drumrum einen Alienangriff, der beim Sechswürfeln das sofortige Weiterreichen der Schutzkleidung erfordert. ;-) Da es sich aber um eine Gruppenübung handelt - schließlich soll die Marsstation ja für alle sein - dürfen die anderen Astronautenanwärter ruhig Steine anreichen.

Als nächstes gab es einen Wissenstest. Wer kann drei Planeten benennen? Es kommen so lustige Antworten wie "Erde, ähm, Mars und äh, das, was Lucy auf der Backe hat!"

Anschließend haben wir geschaut, wie gut die Astronauten Roboter programmieren können: Beim Stopptanz zu Captain Future Musik, Major Tom und Fred vom Jupiter kamen wir zu einer ganz besonderen Aufgabe: Astronautennahrung in Extremsituationen zu sich nehmen! Auf einem Wackelbrett oder wer mag auch im Handstand tranken die Kids eine Capri Sonne aus.

Danach gab es dann ein absolutes Highlight für die Kinder: Roboterbau! Ich hatte zwei Abende lang mit Mod Podge und 30m Alufolie einen Berg kleiner Kartons (Hustensaft macht sich super für sowas. Danke nochmal an Andrea und Sonja fürs fleißige Sammeln!) in Robotereinzelteile verwandelt.

Mit Hilfe von Heißkleber (von uns Erwachsenen benutzt) wurden aus den Kartons, einem Haufen Kronkorken, Flaschendeckeln und Pfeifenputzern ganz wunderbar individuelle Roboter mit denen die Kinder anschließend auch noch viel spielten! Tipp: Rote, dicke Pfeifenputzer, die man in Wasserflaschendeckel klebt geben einen wunderbaren Düsenantrieb ab!

Der abschließende Test der Astronautenprüfung war der Abschuss der Raketen. Schaumstoffraketen mussten punktgenau gelandet werden, was gar nicht so einfach ist - und ganz schön hungrig macht!

Als Astronautennahrung haben sich Umlaufbahnen mit Planeten bewährt: Spaghetti Meatballs mit zusätzlichen Minitomaten und Minimozzarellakugeln und zum Dessert bekam jeder Astronaut seinen eigenen Stern aus Eis.

Während die Kinder ihr Eis genossen, haben Flight Commander Arendt und das Universum Andrea die Stempel auf den Astronautenkarten ausgewertet: Wer noch den Namen des Kochroboters wusste, konnte einen Bonuspunkt kassieren und so kamen alle Kinder auf weit über die fünf benötigten Stempel hinaus und erhielten als Dankeschön für ihre Teilnahme am Projekt "Hannah 8" ihre eigene Rakete!

Und so konnten wir lauter begeisterte Raumfahrer in die unendlichen und dunklen Weiten entlassen.

Ein kleiner Sternentrunk war nach all dem Astronautentraining dringend nötig, denn für den nächsten Tag brauchten wir ja auch noch Kraft, schließlich ging es mit unseren Kids und Hannahs längster Freundin, die bei uns übernachten durfte, ins Stellarium Erkrath, wo wir noch einmal durch das Weltall gereist sind. Das war ein wunderbarer Abschluss für diese tolle Weltraumzeit!

Ach, und nochwas: Wenn man sich schon die Mühe macht, und schnittfeste Götterspeise produziert (einfach 1/4 weniger Wasser nehmen), um den Astronauten Glibberwürfel zu kredenzen, dann sollte man sie am Tag der Feier auf den Tisch bringen und nicht am Abend des Folgetages im Kühlschrank wiederfinden... Schmeckt aber auch ohne Kostüm lecker! ;-)
14:46 Uhr | 14 Kommentare | Dies und Das


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